Apple: Sonderpreis für das iPad3 durch Eigenimport

Das neue iPad3 läßt mit dem revolutionären Retina-Display die Kundenherzen höher schlagen. Wer das Apple-Tablet zum fairen Preis erwerben möchte, sollte allerdings außerhalb Deutschlands shoppen gehen. Eigenimport heißt das Zauberwort, damit läßt sich ordentlich sparen.

Die Vorzüge des neuen iPad3 sind schon an anderer Stelle gerühmt worden, für den Apple-Fan stellt sich daher nicht die Frage ob, sondern allenfalls wann und wo er sich den neuen Tablet-Computer aus Cupertino zulegen wird. Wir haben uns die Mühe gemacht in den verschiedenen Ländern die Preise für das Einstiegsmodell, also für das günstigste iPad3 zu vergleichen. 

Für deutsche Kunden ist die naheliegendste Möglichkeit ein lokaler deutscher Apple-Store oder der deutsche Online-Store von Apple selbst. Das ist dann aber nicht ganz billig. Immerhin 479 Euro

Apple iPad3 in Europa kaufen

In Europa ist das iPad3 derzeit nur in drei Ländern erhältlich:

  • Deutschland (479 Euro)
  • Frankreich (489 Euro)
  • Vereinigtes Königreich (399 Pfund ~ 476 Euro

Alle Umrechnungskurse tagesaktuell für 2012-03-11 nach Umrechnung.org.

Da gibt es also kaum Möglichkeiten zu sparen, für die jämmerlichen drei Euro muß man sich nicht das englische Wetter und die englische Küche antun und der Franzose will gleich 10 Euro mehr. In den anderen europäischen Ländern hat es das iPad3 bisher noch nicht in die Online-Shops geschafft. Dazu zählen:

  • Belgien
  • Bulgarien
  • Dänemark
  • Estland
  • Finnland
  • Griechenland
  • Irland
  • Italien
  • Lettland
  • Litauen 
  • Luxemburg
  • Malta
  • Niederlande
  • Österreich
  • Polen
  • Portugal
  • Rumänien
  • Schweden
  • Slowakei
  • Slowenien
  • Spanien
  • Tschechien
  • Ungarn
  • Zypern

Somit ist das politisch vereinigte Europa für Sparer kein attraktives Terrain, es lohnt sich also das Gemeinschaftsgebiet zu verlassen und im Nicht-EG Ausland nachzuforschen. Wenn man zwar das Gemeinschaftsgebiet aber nicht das geografische Europa verlassen möchte gibt es einen Geheimtipp: die Schweiz! Eigentlich haben die Eidgenossen ja den Ruf eines Hochpreislandes, aber das gilt nicht für das iPad3:

  • Schweiz (529 Franken ~ 438,77 Euro)

Wer als Deutscher auf dem Weg nach Italien einen Abstecher über einen Schweizer Apple-Store macht und ein iPad3 erwirbt, spart also immerhin 40,23 Euro. Dafür bekommt man dann in der Schweiz immerhin schon ein Kindermenü bei McDonalds. Für echte Hardcore-Sparer ist das natürlich nichts. Auf Fernreisen kann man nicht nur die Welt kennenlernen, sondern auch shoppen gehen. 

Apple iPad3 in den USA kaufen

Das iPad3 wird zwar in China von ausgebeuteten Foxconn-Mitarbeitern hergestellt, aber im Reich der Mitte - Kommunisten halt - gibt es bisher nur das iPad2 zu kaufen. Von der aktuellen Version 3 ist bisher nichts zu sehen. In Nordamerika ist das anders, hier ist das IPad3 nicht nur lieferbar sondern auch sehr viel billiger als in Deutschland:

  • USA (499 US-Dollar ~ 380,27 Euro)

Knapp 100 Euro lassen sich also auf dem Amerikatrip einsparen, aber es geht noch deutlich günstiger. Und zwar in Asien.

Apple iPad3 in Asien kaufen

Apple beliefert nicht alle Länder gleichzeitig, sondern gewichtet nach Relevanz der Märkte. Diese Länder scheinen nicht allzu wichtig zu sein, hier gibt es bisher ausschließlich das iPad2: 

  • China
  • Philippinen
  • Malaysia
  • Taiwan
  • Thailand

In diesen asiatischen Ländern ist das iPad3 schon verfügbar, teilweise werden dort echte Tiefpreise aufgerufen.

  • Hong Kong (3088 HK-Dollar ~ 303 Euro)
  • Japan (34.800 Yen ~ 321,48 Euro)
  • Singapur (528 Singapore-Dollar ~ 320,71 Euro)

Der Preisbrecher weltweit ist also derzeit Hongkok. Man spart gegenüber Deutschland 176 Euro, es ist also rund 35 Prozent billiger. Aber auch in Japan oder Singapore ist das iPad 3 sehr viel günstiger als in Europa oder in den USA. 

Wie man ein iPad3 richtig importiert

Wer das iPad3 aus einem Nicht-EG importiert, muss sich wohl oder übel mit den Themenbereichen Zoll beziehungsweise Einfuhrumsatzsteuer auseinander setzen. Naja, theoretisch jedenfalls! Es gibt eine Reisefreimenge bei Flug- und Seereisen  von 430 Euro, siehe Merkblatt Reisefreimengen des deutschen ZollsWer also auf seiner Reisen Waren für weniger als 430 Euro einkauft, kann sein iPad3 völlig legal steuerfrei importieren. Das ist in diesem Fall auch kein Problem, weil die Anschaffungskosten des iPad in Asien und den USA deutlich hierunter liegen. 

Ausländische Umsatzsteuer sparen, VAT-Refund nutzen

Als weitere Sparoption gibt es in vielen Ländern noch den Tax Refund, insbesondere in Touristenorten wird dieses Verfahren von den Geschäften in aller Regel beworben. HIntergrund: Exportlieferungen sind in aller Regel im betreffenden Land Umsatzsteuerfrei. Als Tourist kann man davon Gebrauch machen und sich die Umsatzsteuer bei Kauf erstatten lassen. Es hängt vom jeweiligen Urlaubsland ab, ob und in welcher Form man vom VAT Refund for Tourists Gebrauch machen kann. Hier ist am Beispiel von Thailand beschriebendas abläuft. Wer den VAT Refund nutzt, kann also noch vom o.g. Anschaffungspreis die lokale Umsatzsteuer abziehen! Damit wird's noch billiger! Hier gibt es eine Übersicht überdie verschiedenen Umsatzsteuersätze im Nicht-EU Ausland.

Apple-Garantie bei weltweitem Erwerb

Die Garantie bei Apple ist bei tragbaren Geräten - und hierzu gehört das iPad3 wohl unzweifelhaft - eindeutig geregelt. Es gibt eine weltweite einjährige beschränkte Gewährleistung, Einzelheiten kann man hier nachlesen. Und zwar unabhängig davon, in welchem Land man das Apple-Produkt erworben hat. Angst vor Grauimporten die von den deutschen Niederlassungen der Hersteller gerne geschürt werden braucht man nicht zu haben. Auch beim Eigenimport gibt es eine Garantie.

Fazit: Kauf in Deutschland nur wenn...

Insofern gibt es also wenig Gründe die für den Erwerb des iPad3 in Deutschland sprechen. Es sei denn man möchte etwas Gutes tun und beispielsweise die völlig überraschende finanzielle Notlage der Griechen ein bißchen abfedern. Dann empfiehlt sich natürlich der Erwerb des iPad3 zu den im internationalen Vergleich sehr hohen deutschen Preisen. Dr. Schäuble wird die Spende dann schon automatisch an die Bedürftigen der Weltverteilen. Ob sie es nun wollen/verdienen oder nicht.

 
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