12. Dezember 2012

Spendenaktion zur Digitalisierung von DDR-Filmen

Die DEFA-Stiftung sammelt derzeit Geld für die Digitalisierung von DDR-Filmen. Mindestens 10.000 Euro müssen zusammenkommen, um fünf ausgewählte Dokumentationen für die Nachwelt zu erhalten.


(Bild: DEFA)

Die aktuelle Spendenaktion der DEFA-Stiftung hört auch den schönen Namen "Wir retten den Filmschatz des Landes". Hierbei handelt es sich um eine Spendenaktion zur Rettung von Filmen die zu DDR-Zeiten in Mecklenburg-Vorpommern gedreht wurden. Es handelt sich um diese fünf Filme:

  • Essay über ein Fischweib oder Min Herzing (DDR, 1974, R: Uwe Belz, 15 min, Farbe)
  • Sommer, Sonne, AK 8 (DDR, 1956, R: Helmut Schneider, 19 min, Farbe/Schwarz-Weiß)
  • Unterwegs im Bezirk Schwerin (DDR, 1987, R: Klaus Schulze, 31 min, Farbe)
  • Jubiläum einer Stadt - 750 Jahre Rostock (DDR, 1968, Winfried Junge, 24 min, Farbe)
  • Ludwigslust - Kulturhistorische Randnotizen (1977, Armin Georgi, 9 min, farbe)

Für knapp 100 Minuten Filmmaterial werden also als Digitalisierungskosten 10.000 Euro veranschlagt, oder 100 Euro pro Minute. Diese Filme repräsentieren aber nur einen sehr kleinen Teil des historischen Filmschatzes der DEFA. Die DEFA-Stiftung hat aktuell 12.000 Filme in ihren Archiven. Genaueres über das Archiv und die geplanten Digitalisierungsmaßnahmen verrät dieser Artikel in der Schweriner Volkszeitung.

Da sie als gemeinnützig anerkannt ist, kann die DEFA-Stiftung  Spendenquittungen ausstellen. Damit sind Spenden im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten von der
Einkommensteuer abzugsfähig. 


(Sascha Steinhoff)

 
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