Kodak: Hochleistungs-Scanner auf der Cebit
Trotz Umstrukturierung beim amerikanischen Mutterkonzern ist die deutsche Kodak Dependance nach wie vor sehr aktiv. Auf der Cebit gibt es neue Scanhardware und Scansoftware.
Die Insolvenznachrichten der amerikanischen Kodak sind noch keinen Monat alt, da demonstriert die deutsche Niederlassung schon wieder Tatkraft und stellt gleich eine ganze Palette neuer Hardware- und Softwarelösungen für Document Imaging vor.
Für Sharepoint gibt es mit dem Kodak Document Viewer und Kodak Scan & View zwei Programme, die über eine Schnittstelle das Scannen, Betrachten und Editieren in Sharepoint ermöglichen. Der Serverzugriff ist über PC, Mac und auch Smartphones möglich.
KODAK ScanMate i940 ist ein Mobilscanner der seinen Strom über den USB-Port bezieht. Von dem diesem Gerät gibt es bisher nicht einmal ein Bild (hier der Link zum älteren i920) , es soll im Duplexbetrieb bis zu 20 Seiten pro Minute verarbeiten. Die mitgelieferte Scansoftware Smart Touch punktet mit diversen Ausgabeformaten (u.a. TIFF, JPEG, PDF, durchsuchbares PDF) und erlaubt den direkten Upload in die Cloud.
Ein weiterer mobiler USB-Scanner ist die Scannerkamera SceyeX. Sie eignet sich insbesondere für gebundene Vorlagen, die sich mit einem Einzugsscanner verarbeiten lassen. Zudem ist SceyeX durch seinen einfachen mechanischen Aufbau besser für schwierige Prduktionsumgebungen geeignet, als die aufgrund ihrer vielen beweglichen Teile recht empfindlichen herkömmlichen Scanner.
Nicht sonderlich mobil ist der neue Kodak i5800. Hierbei handelt es sich um einen 186 kg schweren Hochleistungsscanner, der bis zu 210 Dokumente pro Minute verarbeiten soll. Die Gesamtbetriebskosten für dieses Gerät betragen laut Kodak in einem Zeitraum von fünf Jahren rund 103.000 Euro. Mit der Dynamik Flow Technologie soll dieser Scanner immer die schnellste Scanmethode für die jeweiligen Belege selbstständig ermitteln.
Kodak stellt auf der Cebit in Halle 3, Stand E30 aus. Die komplette Pressemeldung gibt es hier.



