07. März 2012

Fujitsu: Verbesserte Scansoftware ScandAll PRO V2

Scansoftware spielt bei der Digitalisierung nicht nur für die Qualität des Scans, sondern auch für den weiteren Workflow eine wichtige Rolle. Die runderneuerte ScandAll PRO V2 soll sowohl den Durchsatz als auch die Qualität des Outputs bei kompatiblen Scannern erhöhen.


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©Fujitsu

Die neue Scansoftware von Fujitsu besteht aus drei Komponenten: ScandAll PRO V2, Kofax VRS Professional 5.0 sowie die Scanner Central Admin Tools. Dieses Softwarepaket ist in den neuen Z-Generation Scannern enthalten, kann aber auch bei vielen älteren Scannern nachgerüstet werden. 

ScandAll PRO V2

Die Scansoftware wurde von der Fujitsu Tocher PFU entwickelt und für die Bedürfnisse des europäischen Marktes optimiert. Ein Highlight von ScandAll PRO V2 ist das einfach Umschalten der Betriebsmodi. Man kann den Scanner über ISIS, TWAIN oder WIA-Treiber ansteuern, je nachdem welche Aufgabe gerade anliegt. Damit eignet sich die Software für Anwendungszwecke mit hohen Scanvolumina und einem hohen Automatisierungsgrad. Vielfältige Ausgabeoptinen (E-Mail Account, Printer, Sharepoint oder Office-Anwendungen wie Word, Excel, PowerPoint) vereinfachen das Einbinden in individuelle Workflows. Generell spielt die Scansoftware ihr volles Potenzial erst mit den Zusatzmodulen Kofax VRS Professional 5.0 und der zentralen Adminkonsole aus. 

Von ScandAll PRO V2 gibt es zwei Varianten: Standard und Premium. Der Unterschied zwischen Standard und Premiumversion der Software ist eine 2D Matrixerkennung. Generell verwendet die Software Trennblätter mir Bar- oder Patchcodes um im Stapelbetrieb bestimmte Scanaufgaben oder Speicherorte automatisch durchzuführen. Die 2 D Matrixerkennung ermöglicht hier noch weitergehende Steuerungsmöglichkeiten, welche eine weitere Automatisierung erlauben. 

Kofax VRS Professional 5.0

Das Kofax VRS Professional Modul erweitert die ScandAll PRO V2 Software um diverse Bildbearbeitungsfunktionen. Ein Schwerpunkt liegt hier auf dem automatischen Erkennen und Korrigieren von Bildfehlern, die beispielsweise durch eine Verschmutzung der Vorlage verursacht wurden. Das automatische Anpassen der Farbmodi steigert die Lesbarkeit der Scans und reduziert den nötigen Speicherplatz. Schräglagenkorrektur und Autoretusche verbessern zudem die Erkennungsrate von OCR-Software. Ein wichtiger Vorteil gegenüber des alten Software: Man kann die Scaneinstellungen anpassen ohne neu zu scannen, das spart Zeit. 

Scanner Central Admin und Entwicklungs-Tools

Speziell in größeren Unternehmen ist die zentrale Administrierbarkeit von Scannern Pflicht. Die Scanner Central Admin Tools kann man entweder als Standalone-Lösung betreiben oder in die gängigen Unternehmensmanagement-Plattformen einbinden. Ähnlich wie bei modernen Netzwerkdruckern zeigen dann auch die Scanner Fehlermeldungen und Wartungshinweise für den Administrator automatisch an, was Ausfallzeiten vermindert. Kunden die sich ihre Software maßschneidern möchten, können dies mit dem Entwicklungs-Toolkit von Fujitsu erledigen. 

Kompatible Scanner und Preise

Zu diesen Scannern ist ScandAll PRO V2 kompatibel:

- fi-5950
- fi-6800
- fi-6770(A)
- fi-6670(A)
- fi-6750S
- fi-5530C2
- fi-6240(Z)
- fi-6230(Z)
- fi-6140(Z)
- fi-6130(Z)
- fi-6110
- fi-5015C.

Wer einen der neuen Z-Scanner von Fujitsu kauft, bekommt das aktuelle Softwarepaket gleich mitgeliefert. Bei den Modellen fi-6140Z und fi-6240Z ist sogar die Premium-Variante von ScandAll PRO V2 enthalten. Die Standardversion von der Software kostet 180 Euro, für die Premium-Variante werden 830 Euro fällig. Weitere Informationen gibt's in der Pressemeldung.


(Sascha Steinhoff)

 
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